Nekome: Nazi Hunter – gamescom 2026 Hands-On: Rache als Gameplay

Auf der gamescom 2026 durften wir Nekome: Nazi Hunter anspielen – ein brutales Third-Person-Actionspiel, das euch in die Rolle des Roma-Rächers Vano Nastasu wirft. Hier erfahrt ihr, was „Nekome" bedeutet und warum diese Story so persönlich trifft.

Auf der gamescom 2026 durften wir Nekome: Nazi Hunter von ProbablyMonsters anspielen – und eine Frage, die sich viele am Anfang stellen, wurde uns nicht sofort beantwortet, sondern erst im Gameplay enthüllt: Was bedeutet „Nekome“? Als fester Bestandteil des Titels muss das Wort eine zentrale Bedeutung haben. Weshalb das so ist und was dahintersteckt, erfahrt ihr im Folgenden.

Vano Nastasu: Vom Opfer zum Jäger

Ihr schlüpft in Vano Nastasu, einen jungen Romani, dessen Familie von Nazi-Soldaten brutal ermordet wurde. Was folgt, ist keine klassische WWII-Story, sondern eine persönliche Odyssee der Rache. Vano wird vom Gejagten zum Jäger – und ihr steuert jeden seiner Schritte.

Die Demo auf der gamescom zeigte uns ein Teil der Geschichte von Vanu und wie man mit brutaler Präzision zuschlägt. Die Entwickler sprechen von einer „Symphonie der Gewalt“ – und genau so fühlt es sich auch an. Jeder Treffer sitzt, jede Bewegung hat Gewicht.

Was bedeutet „Nekome“?

Der Titel ist Programm: „Nekome“ ist ein hebräisches beziehungsweise jiddisches Wort und bedeutet „Rache“. Es ist nicht nur der Name des Spiels, sondern auch das Motiv, das Vano antreibt. In einer Szene der Demo nutzt er ein Messer, in das „Nekome“ eingraviert ist, um einen Nazi-Anführer zu töten – symbolisch und blutig.

Nahaufnahme eines blutverschmierten Messers mit der Gravur „Nekome“ aus Nekome: Nazi Hunter. Bild: ProbablyMonsters / Nekome: Nazi Hunter
Nahaufnahme eines blutverschmierten Messers mit der Gravur „Nekome“ aus Nekome: Nazi Hunter. Bild: ProbablyMonsters / Nekome: Nazi Hunter

Gameplay: Stealth trifft auf Grindhouse-Action

Nekome: Nazi Hunter ist ein Third-Person-Actionspiel mit starken Stealth-Elementen. Ihr scoutet Gegner-Routen, plant euren Angriff und setzt dann auf Nahkampf-Combos und Finisher. Das Spiel verfügt über ein harmonisches Design – von der Kameraführung bis zu den übertriebenen, aber befriedigenden Tötungsanimationen mit viel Blut.

Besonders cool: Die Gegner-KI reagiert auf eure Aktionen. Tötet ihr zu auffällig, schlagen Patrouillen Alarm. Wartet ihr zu lange, kommen Verstärkungen. Stealth ist hier kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um die Odds zu euren Gunsten zu stacken.

Vano Nastasu stellt sich in einem dunklen Maschinenraum zwei bewaffneten Nazi-Soldaten entgegen. Bild: ProbablyMonsters / Nekome: Nazi Hunter
Vano Nastasu stellt sich in einem dunklen Maschinenraum zwei bewaffneten Nazi-Soldaten entgegen. Bild: ProbablyMonsters / Nekome: Nazi Hunter

Release und Plattformen

Nekome: Nazi Hunter erscheint voraussichtlich 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Die Story spielt im Zweiten Weltkrieg, erzählt aber aus Vanos persönlicher Perspektive – und das macht den Unterschied.

Fazit

Nekome: Nazi Hunter ist kein typisches WWII-Spiel. Es ist eine persönliche, brutale Rache-Story mit starkem Fokus auf Nahkampf und Stealth. Wer auf Grindhouse-Ästhetik, historische Kulisse und kompromisslose Action steht, sollte hier genau hinsehen.

Die gamescom-Demo hat uns gezeigt, dass hier mehr steckt als nur blutige Action – es ist eine Geschichte über Verlust, Rache, die Konsequenzen von Gewalt und besonders viel Blut.

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Justin Link

Justin Link ist Gründer und Redakteur von gamingpartys.de. Er schreibt Guides zu Gaming-Events, Partys und der gamescom in Köln. Sein Fokus: praxisnahe Tipps für die Community.

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