Project Motor Racing: V8-Power auf der gamescom 2026
Wir haben Project Motor Racing auf der gamescom 2026 ausprobiert. Wie sich die Rennsimulation am Sim-Racing-Rig fährt und was das neue V8 Power Pack mitbringt, erfahrt ihr hier.
Bei Project Motor Racing war auf der gamescom 2026 schnell klar, dass hier nicht einfach irgendein Rennspiel auf Besucher gewartet hat. Am Stand von GIANTS Software und Straight4 Studios standen mehrere Sim-Racing-Rigs bereit. Also Platz nehmen, Lenkrad greifen und losfahren.
Genau das haben wir gemacht. Die ersten Runden waren vor allem zum Eingewöhnen da. Strecke, Fahrzeug und Lenkung mussten sich erst einmal richtig anfühlen. Wer schon öfter an einem Sim-Racing-Rig gesessen hat, kennt das: Die ersten Kurven fährt man noch etwas vorsichtig, sucht den richtigen Bremspunkt und versucht herauszufinden, wie viel Gas das Auto verträgt.

Nach ein paar Runden lief es deutlich besser. Project Motor Racing fährt sich nicht wie ein Arcade-Racer, bei dem man einfach spät bremst und irgendwie durch die Kurve kommt. Das Spiel setzt auf eine eigene Physik-Engine und möchte das Verhalten der Fahrzeuge möglichst realistisch darstellen. Zu spätes Bremsen wird sofort bestraft, ebenso hektische Lenkbewegungen oder zu viel Gas am Kurvenausgang.
Das Sim-Racing-Rig hat diesen Eindruck natürlich verstärkt. Unebenheiten, Kerbs und die Reaktionen des Fahrzeugs waren direkt am Lenkrad zu spüren. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, nicht nur vor dem Bildschirm zu sitzen, sondern tatsächlich im Auto zu stecken. Nach der Eingewöhnung konnten wir uns immer besser auf die Strecke konzentrieren – und natürlich auch auf die Frage, wo wir gerade wieder zu viel Zeit liegen lassen.
Project Motor Racing richtet sich klar an Spieler, die sich mit Rennsport beschäftigen wollen. Saubere Linien, kontrolliertes Bremsen und ein strikter Umgang mit den Rennregeln gehören zum Konzept – teilweise auch zu strikt was zu Diskussionen diesbezüglich führt. Wer nur schnellstmöglich über die Strecke brettern möchte, könnte sich daran stören. Für Sim-Racing-Fans ist genau dieser Anspruch aber ein großer Pluspunkt.
Passend dazu wurde auf der gamescom das V8 Power Pack vorgestellt. Die Erweiterung erscheint am 15. September 2026 und bringt neun neue V8-Rennwagen ins Spiel. Enthalten sind moderne australische Tourenwagen, aktuelle USV8-Boliden und historische amerikanische Rennwagen. Dazu gehören unter anderem der Ford Mustang AU, der Chevrolet Camaro AU, der Dodge Challenger und der Ford Mustang aus dem Jahr 2022.
Auch eine neue Strecke ist dabei: Michelin Raceway Road Atlanta. Der Kurs bietet blinde Kuppen und einige harte Bremszonen. Gerade mit den kräftigen V8-Fahrzeugen dürfte die Strecke einiges abverlangen.

Fazit
Project Motor Racing ist kein Spiel für ein paar unkontrollierte Runden mit Vollgas. Die Rennsimulation verlangt Konzentration, Übung und ein Gefühl für das Fahrzeug. Genau das macht den Titel für Sim-Racing-Fans interessant. Mit dem V8 Power Pack kommen am 15. September 2026 außerdem neue Autos und eine spannende Strecke dazu.






