METRO 2039 auf der gamescom 2026: Zurück in die Dunkelheit
Auf der gamescom 2026 durften Besucher METRO 2039 erstmals selbst spielen. Wir waren vor Ort und haben die düstere Rückkehr in die Moskauer Metro getestet.
Die Metro Reihe ist zurück. Auf der gamescom 2026 konnten Besucher erstmals selbst erleben, was der neue Teil METRO 2039 zu bieten hat. 4A Games und Deep Silver bringen die bekannte Endzeit-Reihe zurück in die zerstörte Moskauer Unterwelt. Dabei soll der neue Teil wieder stärker auf Survival, Horror und die beklemmende Atmosphäre setzen, für die Metro ursprünglich bekannt geworden ist.
Schon vor der Messe war klar, dass METRO 2039 eines der Spiele sein würde, auf die viele Besucher besonders gespannt sind. Auf der gamescom wurde der Titel nicht nur mit neuem Gameplay präsentiert. Besucher konnten das Spiel in Halle 9 selbst ausprobieren. Auch die Opening Night Live rückte den neuen Metro-Ableger mit einem weiteren Trailer ins Rampenlicht.
Zurück in die Moskauer Metro
METRO 2039 führt erneut in die Welt nach der nuklearen Katastrophe. Die Überlebenden haben sich in den Tunneln der Moskauer Metro eingerichtet, während die Oberfläche weiterhin von Strahlung, Mutanten und anderen Gefahren geprägt ist.
Im Mittelpunkt steht diesmal ein neuer Protagonist: The Stranger. Seine Geschichte führt durch eine Welt, in der nicht immer klar ist, was tatsächlich passiert und was nur ein Albtraum ist.
Genau diese Unsicherheit ist ein wichtiger Bestandteil der neuen Präsentation. METRO 2039 möchte weniger wie ein klassischer Action-Shooter wirken und stattdessen wieder stärker das Gefühl vermitteln, ständig auf der Hut sein zu müssen.

Survival statt Dauerfeuer
Beim Gameplay bleibt die Reihe ihren Wurzeln treu. Schleichen, Erkundung und Ressourcenmanagement spielen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig darf natürlich auch geschossen werden, wenn sich eine Begegnung nicht anders lösen lässt.
Der aktuelle Gameplay-Trailer zeigt dabei unterschiedliche Schauplätze. Neben den dunklen Tunneln der Metro geht es auch durch die zerstörten Straßen Moskaus und durch von der Strahlung gezeichnete Gebiete. Dazu kommen neue Mutanten und verschiedene Möglichkeiten, die Umgebung zu nutzen.
Gerade dieser Mix macht den neuen Teil interessant. Die Metro-Spiele haben schon immer davon gelebt, dass hinter der nächsten Ecke nicht einfach nur der nächste Gegner wartet. Oft ist die eigentliche Frage, ob man überhaupt kämpfen sollte.
Hunter ist zurück
Eine der auffälligsten Figuren in METRO 2039 ist Hunter. Fans der Reihe kennen ihn bereits aus den früheren Spielen. Im neuen Teil nimmt seine Figur allerdings eine deutlich andere Rolle ein.
Hunter steht nun als Anführer des Novoreichs im Mittelpunkt und taucht immer wieder in Form von Propaganda, Statuen und Plakaten auf. Das Spiel macht damit früh deutlich, welchen Einfluss er auf die Welt von METRO 2039 hat.
Interessant ist dabei vor allem, wie 4A Games die bekannte Figur neu interpretiert. Aus einem früheren Verbündeten ist eine bedrohliche Macht geworden, deren Einfluss überall in den Metro-Stationen zu spüren ist.

Die gamescom macht METRO 2039 greifbarer
Der vielleicht wichtigste Punkt der diesjährigen Präsentation war aber, dass METRO 2039 nicht mehr nur aus Trailern besteht. Auf der gamescom konnten Besucher erstmals selbst Hand anlegen und einen Abschnitt des Spiels ausprobieren. Damit bekam der neue Metro-Teil eine deutlich greifbarere Form.
Gerade bei einem Spiel, das so stark von Atmosphäre lebt, ist das ein wichtiger Schritt. Bilder und Trailer können zeigen, wie düster die Welt aussieht. Erst beim Spielen zeigt sich jedoch, ob auch das eigentliche Spielgefühl funktioniert.
Und genau hier liegt die große Erwartung an METRO 2039: Kann 4A Games die Mischung aus Erkundung, Survival, Horror und Action erneut so zusammenbringen, dass sich die Metro wirklich gefährlich anfühlt?

Ein dunklerer Weg für Metro
Nach dem bisherigen Material scheint METRO 2039 jedenfalls wieder deutlich stärker auf die düsteren Seiten der Reihe zu setzen. Die Entwickler sprechen selbst von ihrer bisher dunkelsten Reise. Gleichzeitig bleibt der typische Mix aus Survival, Stealth, Gewalt und Horror erhalten.
Damit könnte der neue Teil für Fans der älteren Metro-Spiele besonders interessant werden. Während Metro Exodus die Welt der Reihe deutlich geöffnet hat, führt METRO 2039 wieder stärker in die klaustrophobische Atmosphäre der Tunnel und zerstörten Städte zurück.
Fazit
METRO 2039 hinterlässt auf der gamescom 2026 einen vielversprechenden Eindruck. Vor allem die Kombination aus düsterer Atmosphäre, Survival-Elementen und der Rückkehr bekannter Figuren macht neugierig auf das fertige Spiel.
Ob 4A Games die beklemmende Stimmung der früheren Teile tatsächlich wieder einfangen kann, wird sich allerdings erst zum Release zeigen. Der bisher gezeigte Mix aus Erkundung, Stealth, Horror und Action geht aber schon einmal in die richtige Richtung.
METRO 2039 wird am 04. Februar 2027 für PC, Xbox Series X|S und PlayStation 5 erscheinen.






