The District auf der gamescom 2026: Marqed setzt auf Competitive Gaming
The District by marqed agency war eine der auffälligsten Flächen auf der gamescom 2026. Auf rund 3.000 Quadratmetern in Halle 8 und draußen in P8 brachte die neue Berliner Agentur Marken, Esports und Community unter ein Dach.
Wer durch Halle 8 der gamescom 2026 lief, kam an The District kaum vorbei. Die zahlreichen Partner und großen Flächen sorgten für viel Präsenz, auch wenn auf den ersten Blick nicht unbedingt erkennbar war, dass die einzelnen Auftritte Teil eines gemeinsamen Konzepts waren.
Hinter The District steht die Berliner marqed agency. Auf insgesamt rund 3.000 Quadratmetern in Halle 8 und im angrenzenden Außenbereich P8 (ugs. „Hinter Halle 8“) brachte die Agentur Marken, Esports, Creator und Community zusammen. Für die noch junge Agentur war es zugleich der erste große Auftritt auf der gamescom.
Die Idee dahinter war, verschiedene Marken nicht einfach unabhängig voneinander auf einer Messefläche zu platzieren, sondern sie unter einem gemeinsamen Dach zusammenzubringen. Entsprechend breit war die Mischung der Partner. Mit dabei waren unter anderem SK Gaming, HyperX, AOC, Acer, Logitech, GIGABYTE AORUS, Philips OneBlade, Porsche, Sony, KitKat, Nongshim und die Techniker Krankenkasse. Ergänzt wurde das Angebot durch verschiedene Aktivierungen, Creator-Angebote und Community-Erlebnisse.

(Bild: marqed agency)
SK Gaming als zentraler Bestandteil
Einen besonders großen Teil des Areals nahm SK Gaming ein. Die Kölner Esports-Organisation bespielte rund 800 Quadratmeter und brachte damit einen der bekanntesten deutschen Esports-Namen direkt ins Zentrum von The District. Unterstützt wurde SK Gaming unter anderem von der Deutschen Telekom, Subway, SanDisk und REWE.
Daneben setzte Marqed auf eine Mischung aus Markenaktivierungen, Community-Angeboten und Möglichkeiten zum Austausch. Das Areal sollte damit nicht nur klassische Messestand-Funktionen erfüllen, sondern eher wie ein eigener kleiner Treffpunkt innerhalb der gamescom funktionieren.
Auch die Außenfläche spielte dabei eine wichtige Rolle. Unter anderem war Maverick Games im Bereich P8 vertreten. Für Creator und Partner stand zudem eine eigene VIP-Lounge zur Verfügung, die als Rückzugsort und Treffpunkt für Gespräche und Networking diente.

Ein Neustart mit bekannter Vorgeschichte
Interessant ist The District nicht zuletzt wegen der Geschichte hinter der Agentur.
Marqed Agency ist eine 2026 gegründete Berliner Agentur und Teil der heartbase group. Hinter der neuen Unternehmensstruktur stehen unter anderem Michael Haenisch, Marija Haenisch und Matthias Remmert. Die Verbindung zur deutschen Esports-Branche reicht allerdings deutlich weiter zurück: Michael Haenisch und Matthias Remmert gehörten zu den Gründern von Freaks 4U Gaming.
Damit ist The District gewissermaßen auch ein Neustart für ein Team, das die deutsche Esports- und Gaming-Landschaft bereits über viele Jahre mitgeprägt hat. Gerade deshalb wirkt der Auftritt auf der gamescom 2026 mehr wie ein gewöhnliches Agenturprojekt. Für marqed war The District die Gelegenheit, erstmals sichtbar zu zeigen, wofür die neue Agentur stehen möchte.
„Nicht jede Marke muss überall stattfinden“
Marqed selbst spricht dabei bewusst von einem stärker kuratierten Ansatz. Im Mittelpunkt steht nicht die möglichst große Reichweite, sondern die Frage, welche Marke welche Zielgruppe erreichen möchte und in welchem Umfeld das glaubwürdig funktioniert.
„Nicht jede Marke muss überall stattfinden“, erklärte Marija Haenisch, Founder und CMO (Chief Marketing Officer) von marqed agency, bereits im Vorfeld der Messe. The District solle deshalb vor allem Marken zusammenbringen, für die Competitive Gaming tatsächlich ein relevanter Kontext sei.
Auch die Resonanz aus dem eigenen Team machte deutlich, welchen Stellenwert das Projekt hatte. Michael Haenisch bezeichnete den Auftritt vor der Messe als besonderen Moment: Nur wenige Monate zuvor sei marqed noch eine Idee gewesen, nun empfange die Agentur auf fast 3.000 Quadratmetern Marken, Partner, Creator und Communities.
Nach der gamescom dürfte sich nun zeigen, ob aus diesem ersten großen Aufschlag mehr als nur ein einmaliges Messeprojekt wird.
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