BERGWERK – A Mining Sim auf der gamescom 2026: Kohle, Maschinen und jede Menge Arbeit

Auf der gamescom 2026 durften wir in BERGWERK – A Mining Sim selbst Schürfer werden. Die Mischung aus Zechen-Management und realistischer Maschinen-Steuerung macht Lust auf mehr.

Auf der gamescom 2026 konnten wir mit BERGWERK – A Mining Sim eine Simulation ausprobieren, die sich einem eher ungewöhnlichen Thema widmet. Statt Städte zu bauen oder Landwirtschaft zu betreiben, übernehmen wir hier die Kontrolle über ein eigenes Bergbauunternehmen im fiktiven deutschen Steinkohlerevier Grubental.

Entwickelt wird das Spiel von Hindsight Studios, als Publisher tritt Aerosoft auf. Dabei verbindet BERGWERK klassische Wirtschaftssimulation mit freiem Untertagebau und der Möglichkeit, selbst schwere Maschinen zu steuern.

Bergwerk - A Mining Sim
(Bild: Aerosoft)
Bergwerk – A Mining Sim
(Bild: Aerosoft)

Die eigene Zeche aufbauen

Der Anfang findet über Tage statt. In einer Top-Down-Ansicht planen wir unser Werksgelände und errichten unter anderem Fördertürme, Lagerstätten und Aufbereitungsanlagen. Aus einer kleinen Zeche soll so nach und nach ein größerer Bergbaubetrieb entstehen.

Interessanter wird es, sobald es unter die Erde geht. Die verschiedenen Ebenen werden prozedural erzeugt und verfügen über unterschiedliche Kohleflöze. Stollen, Querschläge und Schächte lassen sich frei planen und miteinander verbinden.

Auch die Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Die Statik der Mine basiert auf einer simulierten Lastverteilung, sodass ungesicherte Bereiche einstürzen können. Gleichzeitig müssen Stromversorgung, Wasserhaltung, Bewetterung sowie Gas- und Staubentwicklung im Blick behalten werden.

Maschinen selbst steuern

Wer nicht nur aus der Übersicht planen möchte, kann selbst in die Mine gehen. Mehr als 15 steuerbare Maschinen sollen zur Verfügung stehen – vom Grubenwagen bis hin zum lizenzierten MAN TGX. Neue und gebrauchte Fahrzeuge können angeschafft werden, wobei Zustand und Preis unterschiedliche Auswirkungen haben. Auch Verschleiß und Ausfälle gehören zum Betrieb dazu.

Gerade dieser Wechsel zwischen Management und direkter Steuerung macht BERGWERK interessant. Einerseits planen wir die Zeche und ihre Infrastruktur, andererseits können wir selbst dort eingreifen, wo die eigentliche Arbeit stattfindet.

Die Maschinen können in der Ego-Perspektive realistisch gesteuert werden.
Bild: Aerosoft
Die Maschinen können in der Ego-Perspektive realistisch gesteuert werden.
Bild: Aerosoft

Kohle fördern und Geld verdienen

Auch wirtschaftlich gibt es einiges zu beachten. Die geförderte Kohle muss über ein eigenes Logistiknetz an die Oberfläche gelangen. Förderbänder, Grubenbahnen und Skipanlagen lassen sich zu individuellen Transportketten verbinden.

Am Ende entscheidet aber der Markt über den wirtschaftlichen Erfolg. Die Kohlepreise schwanken, während Kredite für neue Maschinen, Infrastruktur und Expansion aufgenommen werden können. Wer seinen Betrieb vergrößert, muss entsprechend auch die laufenden Kosten und die Zuverlässigkeit seiner Maschinen im Blick behalten.

Fazit

BERGWERK – A Mining Sim hat auf der gamescom 2026 einen interessanten Eindruck hinterlassen. Vor allem die Kombination aus Zechenplanung, freiem Untertagebau, komplexer Infrastruktur und selbst steuerbaren Maschinen hebt die Simulation von vielen klassischen Wirtschaftsspielen ab.

Ob die zahlreichen miteinander verbundenen Systeme am Ende dauerhaft motivieren, muss die fertige Version zeigen. Der Ansatz ist jedoch spannend: Wer schon immer einmal eine eigene Zeche planen und anschließend selbst mit schwerem Gerät in den Berg fahren wollte, bekommt hier genau diese Möglichkeit.

Ein konkreter Veröffentlichungstermin für BERGWERK – A Mining Sim steht aktuell noch nicht fest. Die Demo wurde am 25. August 2026 auf Steam veröffentlicht.

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Lukas

Lukas ist Redakteur bei gamingpartys.de. Er berichtet über aktuelle Games, Neuerscheinungen und Highlights rund um die gamescom.

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