Alien: Isolation 2 auf der gamescom 2026 angespielt
Alien: Isolation 2 setzt auf eine neue Geschichte, eine neue Hauptfigur und einen noch gefährlicheren Xenomorph. Auf der gamescom 2026 konnten wir 30 Minuten selbst erleben, wie viel Spannung in der Fortsetzung steckt.
Als Fan der Alien-Filmreihe kennt man dieses Gefühl: dunkle Gänge, flackernde Beleuchtung, irgendwo ein Geräusch – und plötzlich ist klar, dass man nicht allein ist. Alien: Isolation 2 nimmt genau diese Atmosphäre auf, erzählt aber eine neue Geschichte mit einer neuen Hauptfigur und schickt uns in ein bislang unbekanntes Szenario. Auf der gamescom 2026 durften wir das Survival-Horror-Spiel bei SEGA rund 30 Minuten selbst anspielen.

Ein neuer Albtraum beginnt
Alien: Isolation 2 startet nicht auf der bekannten Sevastopol-Station, sondern auf einer abgelegenen, von Unwettern geprägten Koloniewelt. In der angespielten Mission landet unsere Figur gemeinsam mit einigen Kollegen in einer düsteren Umgebung. Viel Unterstützung bleibt allerdings nicht. Die Kolonie wirkt abgeschottet, feindselig und von der ersten Minute an unangenehm still.
Genau hier unterscheidet sich das Spiel bereits spürbar von vielen Momenten aus den Filmen. Das Setting fühlt sich nicht wie eine bloße Kopie bekannter Szenen an. Stattdessen kombiniert Creative Assembly die offene Oberfläche des Planeten mit den klaustrophobischen Bereichen der Weyland-Yutani-Außenstation Kurosaki Station. Draußen machen Sturm, Dunkelheit und schlechte Sicht das Überleben schwer. Drinnen warten enge Korridore, kaputte Technik und jede Menge Möglichkeiten, sich in eine Sackgasse zu manövrieren.

Nicht nur verstecken
Auch spielerisch bleibt Alien: Isolation 2 mehr als ein reines Horrorspiel. Wer vorankommen will, muss die Umgebung erkunden, Hinweise finden und Probleme lösen. Türen öffnen sich nicht einfach per Knopfdruck, Systeme müssen repariert oder alternative Wege gefunden werden. Dabei entsteht immer wieder die unangenehme Frage: Wie lange kann ich noch suchen, bevor das Alien meine Spur aufnimmt?
Besonders eindrucksvoll war der Moment, in dem der Xenomorph tatsächlich auftauchte. Wir kamen in den 30 Minuten nicht besonders weit – was unter anderem an dem Xenomorph lag. Jede Bewegung will überlegt sein. Sobald das Alien uns erwischt, macht es kurzen Prozess. Die gezeigten Death Animation war überraschend direkt und unterstrich, wie wenig Fehler das Spiel verzeiht.
Creative Assembly verspricht einen noch smarteren Gegner, härtere Umgebungsbedingungen und eine geringere Überlebenschance. Ob die künstliche Intelligenz tatsächlich dauerhaft unberechenbarer agiert, lässt sich nach einer kurzen Anspielsession noch nicht abschließend beurteilen. Der erste Eindruck macht aber klar: Der Xenomorph bleibt nicht bloß ein Hindernis, sondern der Mittelpunkt des gesamten Katz-und-Maus-Spiels.

Bildnachweis: SEGA / Creative Assembly / 20th Century Studios
Fazit
Alien: Isolation 2 fühlt sich auf der gamescom 2026 wie eine konsequente Weiterentwicklung des Originals an. Die neue Koloniewelt, die Mischung aus Außenarealen und engen Stationen sowie der gnadenlose Xenomorph machen sofort neugierig. Nach 30 Minuten hätten wir gerne noch deutlich mehr gesehen – und genau das ist vermutlich das beste Zeichen für diese Vorschau.






