Total War: WARHAMMER 40000 – gamescom 2026 Hands-on zur Schlachtfeldstrategie
Eine Stunde Total War: WARHAMMER 40000 auf der gamescom 2026: Tutorial, Kampagne und Gefechte in steigendem Schwierigkeitsgrad.
Eine Stunde Total War: WARHAMMER 40000 auf der gamescom 2026 hat gereicht, um mich zu packen. Als erfahrener Strategiespieler, aber Neuling in diesem speziellen Format, fand ich mich im Tutorial schnell zurecht. Die Steuerung war intuitiv, die ersten Gefechte gewonnen. Im schwersten Modus der Demo musste ich mich dann aber geschlagen geben – und wollte sofort eine neue Schlacht starten. Das Release Datum ist noch unbekannt, soll aber in 2027 erfolgen.
Einstieg: Tutorial, Kampagne, steigende Härte
Die Demo führte mich durch drei Szenarien: ein Tutorial, einen ersten Einblick in die Kampagne und ein großes Gefecht mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Im Vergleich zu Hearts of Iron ist der Kampfstil hier viel direkter. Du hast echten Einfluss auf jedes Gefecht und musst taktisch denken.
Kampagne: So funktioniert der Feldzug
In der rundenbasierten Kampagne steuerst du deine Streitmacht auf einer mehrschichtigen Karte. Planeten sind in Kontinente unterteilt, diese in Regionen und weiter in Distrikte. Deine Armeen bewegen sich von Distrikt zu Distrikt, sichern Gebiete und erfüllen Missionsziele. Über deine Hauptflotte kannst du Orbitalbombardements anfordern, Material abwerfen und deine Operationen im All absichern.
Ein zentrales Element ist das Crusade-Theater: Du startest in einem Sternensystem, schließt eine Kampagne ab und zoomst dann auf eine größere Karte mit mehreren Systemen. Dort wählst du den nächsten Kriegsschauplatz. Technologien, Einheiten-Experience und Charakter-Fähigkeiten bleiben erhalten. Deine Space Marines entwickeln sich also über mehrere Feldzüge hinweg zu echten Veteranen.

Kampfgeschehen: Positionierung, Fähigkeiten, Verstärkungen
Im Gefecht überzeugt die strategische Positionierung der Truppen. Du platzierst deine Einheiten an Deckungspunkten, nutzt Höhen und Flanken, um den Gegner zu zermürben. Besonders stark: das gezielte Einsetzen von Fähigkeiten und Verstärkungstruppen.
Drop-Pods sind hier der Gamechanger. Du rufst Landungskapseln aus dem Orbit, die direkt auf feindliche Einheiten krachen und diese beim Aufprall dezimieren. Gleichzeitig dienen sie als mobile Deckung. Als Space-Marine-Fraktion stehen dir zudem Orbital-Supports zur Verfügung, etwa Bombardierungen oder Spezialmunition.
Fähigkeiten im Detail: Bomb Cluster und mehr
In der Demo kamen zwei Fähigkeiten besonders häufig zum Einsatz:
- Bomb Cluster: Ein Artillerie-Schlag, der eine große Fläche mit Clusterbomben belegt. Ideal, um massierte Ork-Horden schnell zu vaporisieren.
- Orbital Support: Verschiedene orbitale Eingriffe, von gezielten Bombardements bis zu Spezialangriffen. Diese Fähigkeiten haben Cooldowns und müssen taktisch eingesetzt werden.
Zusätzlich gibt es fraktionsspezifische Fähigkeiten wie Suppressive Fire, um Gegner niederzuhalten, und Strafe-Firing, um im Vorbeiflug maximale Schäden zu verursachen. Die Kombination aus diesen Tools und der klassischen Total-War-Taktik macht jedes Gefecht zur Schachpartie mit echten Konsequenzen.

Fazit
Total War: WARHAMMER 40000 holt mich direkt ab. Die Steuerung ist zugänglich, die Kämpfe sind direkt und fordernd. Die Kampagne bietet genug Tiefe, um über mehrere Feldzüge hinweg zu wachsen. Der härteste Modus hat mich zwar besiegt, aber genau das hat meinen Ehrgeiz geweckt.
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