Flipping Is Hard ist ein physikbasierter Precision-Platformer, in dem du ein 2000er-Handy durch verrückte Level flippen musst. Simple Steuerung, brutale Schwierigkeit und perfektes Chaos im Multiplayer mit bis zu 16 Spielern.
Bild: Flipping Is Hard Press Kit / Elegant Horse Studios

Release: September 2026
Plattform: PC (Steam), Konsolen geplant
Preis: ca. 10–15 USD
Spieler: 1–16 (Online-Coop)

Vom Bananenschalen-Moment zum Rage-Game

Alles beginnt mit einem echten Klassiker: Der kleine Jeff rutscht auf einer strategisch perfekt platzierten Bananenschale aus – und yeetet dabei sein Handy direkt in den Gully. Game over? Noch lange nicht.

Denn genau hier fängt Flipping Is Hard erst an. Ihr spielt Flippy, ein unzerstörbares 2000er-Jahre-Backstein-Handy, das sich durch eine Welt voller vergessener Gegenstände zurück zu seinem Besitzer kämpfen muss. Klingt erstmal simpel – entwickelt sich aber ziemlich schnell zu einem überraschend knackigen Precision-Game.

Flipping Is Hard ist ein physikbasierter Precision-Platformer, in dem du ein 2000er-Handy durch verrückte Level flippen musst. Simple Steuerung, brutale Schwierigkeit und perfektes Chaos im Multiplayer mit bis zu 16 Spielern.
Bild: Flipping Is Hard Press Kit / Elegant Horse Studios

Einfach zu lernen, brutal zu meistern

Das zentrale Gameplay basiert auf drei Mechaniken: Springen, rotieren und rollen. Kein Laufen im klassischen Sinne – ihr bewegt euch ausschließlich durch kontrolliertes „Flippen“.

Die Steuerung ist dabei bewusst simpel gehalten, aber:

  • Die Sprungmechanik braucht Timing
  • Rotationen erfordern echtes Feingefühl
  • Kleine Fehler werden sofort bestraft

Was anfangs noch machbar wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Trial-and-Error-Fest. Gerade die Physik sorgt regelmäßig für Momente, in denen ein eigentlich sauberer Versuch komplett eskaliert.

Mehr als nur Flippen

Was Flipping Is Hard von vielen anderen Rage-Games abhebt, ist die kreative Präsentation:

  • 10 unterschiedliche Welten im 2000er-Style (z. B. Spielzeugkiste, Kühlschrank, Recycling-Anlage)
  • In-Game-Handy mit Minigames wie Snake
  • Random Anrufe von Oma, Scammern oder sogar der Mafia mitten im Run
  • Eine Story mit Erzähler, der im Laufe des Spiels… sagen wir mal „komisch“ wird

Das sorgt dafür, dass das Spiel nicht nur frustriert, sondern auch konstant unterhält.

Multiplayer? Klingt nach Chaos (im guten Sinne)

Ich selbst konnte bisher nur den Einzelspieler testen, aber das Spiel ist klar auf Chaos mit Freunden ausgelegt:

  • Bis zu 16 Spieler im Online-Coop
  • Voice Proximity (ihr hört euch nur, wenn ihr nah seid)
  • „Help Beam“, um Mitspieler hochzuziehen – inklusive Eigenchaos

Ganz ehrlich: Genau hier dürfte das Spiel seinen Sweet Spot haben. Für Gaming-Abende oder Online-Sessions mit Freunden wirkt das Konzept wie gemacht – vor allem, wenn alle gleichzeitig strugglen.

Für wen lohnt sich das?

Wenn du Spiele feierstin denen man sich stark konzentrieren muss und auch Niederlagen einstecken musst, wirst du dich hier sofort zu Hause fühlen.

Weniger geeignet ist es, wenn du:

  • schnell frustriert bist
  • präzises Timing hasst
  • lieber entspannte Games spielst

(außer im „Flipping Is Chill“-Modus mit Checkpoints)

Fazit

Flipping Is Hard kombiniert simples Gameplay mit überraschend viel Tiefe – und genau dem richtigen Maß an Chaos. Die Story rund um Jeff und sein verlorenes Handy ist herrlich absurd, während das Gameplay dich konstant herausfordert.

Solo macht es schon Laune, aber sein volles Potenzial dürfte das Spiel im Multiplayer entfalten. Für Party-Abende, Discord-Runden oder einfach zum gemeinsamen Ausrasten ist das hier ein ziemlich heißer Kandidat.

Fordernd, witzig und wie gemacht für Chaos mit Freunden.

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