DarkSwitch Screenshot mit vertikaler Stadt auf einem riesigen Baum, düsterer Atmosphäre, Ressourcenmanagement und Survival-Strategie im Frostpunk-Stil.
Screenshot von Cyber Temple Games LLC

DarkSwitch ist ein düsterer City Builder mit Survival- und Tower-Defense-Elementen, der auf einem riesigen Baum spielt. Laut Pressetext baut man die verfallene Siedlung Elaran wieder auf, verwaltet Ressourcen, erforscht neue Technologien, schickt Ranger auf Erkundung und verteidigt die Kolonie gegen den immer weiter vorrückenden Shroud.

Was mir direkt gefallen hat: Das Spiel erklärt von Anfang an recht klar, worum es eigentlich geht. Man baut nicht einfach nur Häuser irgendwo auf eine Karte, sondern errichtet seine Siedlung rund um einen gewaltigen Baum, erweitert sie Stück für Stück nach oben und außen und muss dabei immer im Blick behalten, wie man mit Licht, Feuer, Ressourcen und Gefahren umgeht. Genau diese Mischung aus Aufbau, Druck und ständiger Bedrohung macht für mich auch den Reiz aus.

DarkSwitch Screenshot mit vertikaler Stadt auf einem riesigen Baum, düsterer Atmosphäre, Ressourcenmanagement und Survival-Strategie im Frostpunk-Stil.
Screenshot aus dem Pressekit von Cyber Temple Games LLC

Der Erste Eindruck von DarkSwitch

Ich musste beim Spielen sehr schnell an Frostpunk denken — und das meine ich absolut positiv. Auch in DarkSwitch geht es darum, unter Druck zu funktionieren, Ressourcen sauber zu verwalten und ständig abzuwägen, was man sich gerade leisten kann und was nicht. Gleichzeitig fühlt es sich für mich nicht wie eine billige Kopie an, sondern eher wie ein Spiel, das diesen Grundgedanken nimmt und sinnvoll weiterdenkt.

Vor allem das hat mir richtig gut gefallen: DarkSwitch wirkt in vielen Bereichen ausgereifter und umfangreicher. Der Pressetext spricht von über 80 Gebäuden, 10 verschiedenen Ressourcen, 4 Technologiestufen und zusätzlich noch Erkundung auf einer großen Weltkarte. Genau das merkt man auch im Spielgefühl, weil man viel mehr Möglichkeiten hat und das Ganze einfach etwas reichhaltiger wirkt.

Ganz persönlich muss ich auch sagen: Genau so etwas hatte ich mir nach Frostpunk 1 eigentlich wieder gewünscht. Frostpunk 2 war für mich leider ein totaler Reinfall und eher eine Rückentwicklung als ein echter Nachfolger. DarkSwitch hat mir da deutlich besser gefallen, weil es dieses motivierende Gefühl zurückbringt, das ich beim ersten Frostpunk so mochte. Diese Mischung aus Anspannung, Aufbau und „nur noch eine Runde“ hat mich hier viel eher wieder abgeholt.

DarkSwitch Screenshot mit vertikaler Stadt auf einem riesigen Baum, düsterer Atmosphäre, Ressourcenmanagement und Survival-Strategie im Frostpunk-Stil.
Screenshot aus dem Pressekit von Cyber Temple Games LLC

Story und Atmosphäre

Was DarkSwitch für mich zusätzlich stark macht, ist die Story. Laut Pressetext geht es um den Zusammenbruch des Forschungspostens Elaran, um eine Welt, die von einem katastrophalen Zyklus bedroht wird, und um den Shroud, der immer aggressiver wird. Dazu kommen drei verschiedene Storystränge rund um drei Hauptfiguren, was für ein Aufbauspiel schon echt ordentlich ist.

Ich mag es generell, wenn ein Aufbauspiel nicht nur aus Zahlen, Tabellen und Produktionsketten besteht, sondern mich auch wissen lässt, warum ich das alles überhaupt mache. Genau das funktioniert hier ziemlich gut. Die Welt wirkt interessant, das Setting mit dem riesigen Baum hat was Eigenes und dieser düstere Woodpunk-Stil bleibt definitiv im Kopf.

Auch in den Steam-Bewertungen tauchen Atmosphäre, Stil und Welt immer wieder als Pluspunkte auf. Mehrere Spieler loben das Setting, die Optik und die spannende Stimmung.

Endlich mal ein übersichtliches Menü

Ein Punkt, der meiner Meinung nach viel zu selten gelobt wird: das Menü bzw. die allgemeine Übersicht. Ich finde, DarkSwitch macht das insgesamt angenehm aufgeräumt. Gerade heute ist das ja leider eher die Ausnahme, weil viele Spiele ihre Menüs komplett überladen und man sich erstmal durch zig Unterpunkte kämpfen muss, bevor man überhaupt versteht, was Sache ist.

Natürlich ist nicht alles perfekt. In den Steam-Bewertungen gibt es auch Stimmen, die das UI an einzelnen Stellen als etwas umständlich beschreiben oder kritisieren, dass Icons und Zahlen teilweise zu klein dargestellt sind. Andere wiederum loben die Mechaniken als intuitiv und schreiben, dass man schnell ins Spiel findet. Unterm Strich wirkt das Interface auf mich aber trotzdem deutlich angenehmer als bei vielen anderen Genrevertretern.

Was die Steam-Bewertungen sagen

Die allgemeine Stimmung auf Steam ist überwiegend positiv; die Gesamtbewertung wird als „Größtenteils Positiv“ angezeigt. Viele Rezensionen betonen, dass DarkSwitch stark an Frostpunk erinnert, aber trotzdem genug eigene Ideen mitbringt, um nicht einfach nur wie ein Abklatsch zu wirken.

Gelobt werden vor allem die Atmosphäre, das ungewöhnliche Setting, die spannende Story, der motivierende Gameplay-Loop und die Herausforderung. Einige Spieler schreiben sogar, dass sie schon lange nicht mehr so viel Spaß mit einem City Builder hatten oder das Spiel sie trotz eher geringer Genre-Erfahrung komplett abgeholt hat.

Kritik gibt es aber auch, und die sollte man fairerweise nicht unter den Tisch fallen lassen. Vor allem Bugs und Performance-Probleme werden mehrfach angesprochen. Ein Teil der negativen Rezensionen dreht sich genau darum. Gleichzeitig finde ich aber, dass man das im Kontext der ersten Release-Woche etwas einordnen sollte. Solche Startprobleme sind ärgerlich, aber bei einem frisch erschienenen Spiel leider nicht ungewöhnlich und man sollte den Entwicklern eine faire Chance zur Behebung geben.

Fazit

DarkSwitch hat mich wirklich positiv überrascht. Es erinnert klar an Frostpunk, fühlt sich für mich aber an vielen Stellen wie die weitergedachte und umfangreichere Version dieser Idee an. Mehr Systeme, mehr Möglichkeiten, mehr Ressourcen, dazu eine fesselnde Story und einem einzigartigen Setting. Von meiner Seite kann ich dieses Spiel empfehlen und würde mich über eure Meinung in den Kommentaren freuen.

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