Außenansicht des Confex-Gebäudes mit dem Logo der devcom auf großen Bildschirmen am Morgen der gamescom dev
Devcom Banner am Confex Gebäude

Jeder kennt die gamescom: Volle Hallen, epische Trailer und die neusten Titel zum Anzocken. Aber während die meisten Besucher noch in den Vorbereitungen stecken, startet auf der koelnmesse bereits das wichtigste Event für die Macher hinter den Spielen.

Die Rede ist von der gamescom dev (ehemals devcom). Obwohl sie und die gamescom unzertrennbar zusammen gehören, ist die gamescom dev vielen Leuten nicht bekannt. Wir verraten euch, warum die Entwicklerkonferenz der Place To Be für alle ist, die Gaming verstehen wollen.

Was ist die gamescom dev?

Die gamescom dev ist die offizielle Entwicklerkonferenz der gamescom und das größte Event der Game-Branche in Europa. Sie findet seit 2017 als devcom statt, hatte im Herbst 2025 jedoch ein großes Rebranding: Um die Zusammengehörigkeit zwischen gamescom und devcom nocheinmal zu betonen, wurde die devcom zur gamescom dev umbenannt.

  • Wann? Montag und Dienstag vor der gamescom: 24.08.2026 – 25.08.2026
  • Wo? In der koelnmesse: Um die gamescom und gamescom dev räumlich zu trennen, findet die gamescom dev im neuen Confex Konferenzzentrum, welches sich im Westen des Geländes befindet, statt. Diese Location ist durch ihre Raumaufteilung perfekt für die gamescom dev geeignet.
Außenansicht des Confex-Gebäudes mit dem Logo der devcom auf großen Bildschirmen am Morgen der gamescom dev
Devcom Banner am Confex Gebäude

Das Programm

Das Programm besteht aus drei Säulen, die für Input sorgen:

  1. Talks
    Mit rund 220 Sessions von fast 400 Speakern ist das Angebot breit gefächert. Es stehen nicht nur CEOs von großen Firmen auf der Bühne, sondern auch junge Indie Entwickler und Studenten. Thematisch findet man alles von KI, Animation, Sound Design, VR, Mobile Gaming, Diversität, bis hin zu Marketing. Dabei sind die Talks in verschiedenen Formaten. Es gibt klassische Vorträge aber auch Workshops oder offene Diskussionen, in denen jeder seine Meinung einbringen kann. Es gibt sogar Talks zu Nischenthemen wie beispielsweise Pferdespielen.
  2. Exhibition Area
    Im Zentrum des Confex findet man die Exhibition Area. Große Player wie Google, Meta, Jetbrains oder Reddit zeigen hier ihre neusten Tools und Entwicklungen. Die Besucher bekommen die Chance, neue Technologien auszuprobieren, die wir erst in ein paar Jahren in unseren Spielen finden werden.
  3. Indie Area
    Ähnlich wie die Indie Area der gamescom bekommt man hier einen direkten Draht zu den Entwicklern. Indie Entwickler pitchen ihre Projekte vor Entwicklern, Publishern und Investoren, wobei die Spiele in der Regel direkt vor Ort ausprobiert werden können.

Für wen lohnt sich die gamescom dev?

Vorab: Die gamescom dev ist ein B2B-Event, dies zeigt sich auch in den Ticketpreisen. Alle Informationen zu den verschiedenen Tickets findet ihr hier:

  • Interessant für: Studenten, die in die Branche einsteigen wollen, Freelancer, Gründer und alle, die bereits in der Game-Branche tätig sind. Auch für Nischen gibt es die passenden Inhalte.
  • Networking: Wenn ihr Kontakte in die Game-Branche knüpfen wollt, ist die gamescom dev der perfekte Ort.
  • Nicht Interessant für: „Reine“ Gamer. Wenn euch die technische Seite oder das Business hinter den Kulissen nicht interessiert, ist die gamescom die deutlich bessere, und vor allem günstigere Wahl.
Blick in den Hauptsaal im Confex während der Eröffnungs-Keynote der gamescom dev.
gamescom dev Begrüßung auf der Bühne

Rückblick: Unser Besuch auf der devcom 2025

Wir waren letztes Jahr bereits vor Ort und die Atmosphäre dort zeigt deutlich, dass die gamescom dev ein B2B-Event ist. Es gab spannende Gespräche und neue AI-Technologien, die wir testen konnten. Wir haben uns Talks angehört, die unseren Blick auf die Game-Branche erweitert haben. Wer vorhat, in der Game-Branche zu arbeiten kommt an diesem Event eigentlich nicht vorbei.

Eine Google Cloud Wolke (Maskottchen) im Vordergrund der gamescom dev Exhibition Area mit dem AWS-Messestand und Discord Banner im Hintergrund.
Exhibition Area

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